Bislang sprach Winfried Sobottka im Zusammenhang mit seinem Strafprozeß vor dem Amtsgericht Lünen von „dem bedeutsamstem Strafverfahren“ in Deutschland. Auch tat er sich nicht schwer, in bekannt wirren Worten seine Überlegenheit über Staatsanwalt und Richter darzustellen. Nun aber, da der Termin näher rückt, bekommt WS es offenbar mit der Angst zu tun. So fordert er seinen Pflichtverteidiger auf, ein Ablehnungsgesuch gegen den Richter und den Staatsanwalt (!) zu stellen, was wiederum zeigt, wie wenig Ahnung von der Materie hat. So lügt er zwar gerne, er habe Jura studiert, dabei ist ihm aber offenbar entgangen, dass ein Staatsanwalt nicht abgelehnt werden kann, denn er hat von Natur aus befangen zu sein. In gleichem Schreiben beauftragt er seinen Anwalt, den Termin zu verschieben, was der deutlichste Ausdruck dafür ist, wie sehr er sich mehr und mehr vor den Konsequenzen seines eigenen Handelns fürchtet. Angesichts der dutzenden Strafverfahren, die mittlerweile gegen ihn laufen, wird er sich aber wohl oder über daran gewöhnen müssen.
3. Mai 2007
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